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Smombies statt Zombies

   Lesedauer: 3 Minuten

Zombies gehören zwar auch nicht unbedingt zu meiner Lieblingsspezies und nun gibt es auch noch eine neue Gattung namens Smombies. Das Wort setzt sich tatsächlich zusammen aus dem Wort Zombie und Smartphone. Crazy, oder? Ein Smombie ist auf sein Smartphone fixiert, sodass diese seltene Spezies kaum noch etwas von seiner Umwelt mitbekommt. Ein Smombie schaut öfter auf den Bildschirm seines Handys als in die Augen seiner Gesprächspartner. Er läuft auch gern mal eine WhatsApp Nachricht tippend über eine Straße oder tippt sogar während des Autofahrens. Kurz gesagt: Es geht bei dieser Spezies nicht ohne Handy, das ist unvorstellbar.

Vielleicht denkst du ja grad, was schreibt der verrückte hier und sagst dir: „Das habe ich ja im Griff.“ Sicher, dass du das auch hast? Dein Handy begleitet dich von früh bis spät. Überall mit hin. Es ist wie deine beste Freundin. Es folgt dir sogar aufs Klo. Schon erschreckend find ich irgendwie, oder? SOS Hilflos? Ein Smombie schafft es nicht ohne sein Handy aus dem Haus.

Umfragen zufolge verlassen zwei Drittel aller deutschen Smartphone Besitzer nicht mehr das Haus ohne das Handy. Wer es heutzutage noch ohne Smartphone am Frühstückstisch überleben kann& wer ohne Handy aus dem Haus gehen kann, sollte sich noch glücklich schätzen.

Allein ist mir aufgefallen, dass immer weniger Brettspiele oder bekannt als Gesellschaftsspiele gespielt werden. Ich mein, für alles gibt es doch heutzutage eine App. Wo bleiben die klassische Uno runden mit Freunden oder Mensch ärgere dich nicht nach einer Saufparty?

Aufgepasst! 6. Symptome für eine Verwandlung zum „Smombie“ von Karo (karolinemohren.de)

1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang zu konsumieren.

2. Verminderte Kontrollfähigkeit in Bezug auf den Beginn, die Beendigung oder die Menge des Konsums.

3. Ein körperliches Entzugssyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums.

4. Nachweis einer Toleranz, im Sinne von erhöhten Dosen, die erforderlich sind, um die ursprüngliche, durch niedrige Dosen erreichte Wirkung hervorzurufen.

5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügungen oder Interessen zugunsten des Konsums sowie ein erhöhter Zeitaufwand, um zu konsumieren oder sich von Folgen zu erholen.

6. Anhaltender Konsum trotz des Nachweises eindeutig schädlicher Folgen.

Meine persönliche Erfahrung. In erster Linie muss ich einmal erwähnen, dass es mich schon selbst getroffen hat. Ich habe ich quasi damit angesteckt. Bislang war es immer ganz schlimm, wenn man früh am Küchentisch sitzt und man nur noch auf das Handy schaut.

Klar hab ich mich dabei auch schon erwischt, aber meistens dann, wenn der Gesprächspartner damit anfängt. In solchen Momenten wünscht man sich doch, alte Zeiten zurück. Zeiten, indem man noch miteinander geredet hat. Ach, war das herrlich. Aber nichts da, heutzutage einfach nicht mehr vorstellbar, denn manch eine Nachricht auf WhatsApp ist wichtiger als die Person, die grade bei einem ist.

Psychisch ist das Handy auch nicht als positiv zu beurteilen, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Der Druck, ständig erreichbar zu sein, neue Mitteilungen zu empfangen. Dann das ständige Bimmeln der Mitteilungen. Ich denke nicht, dass es gesundheitsfördernd sei, solch ein Druck ständig ausgesetzt zu sein.

Plane dir am besten genug Ruhezeiten ein. Wenn möglich aktiviere eine Bildschirmpause, denn diese bieten die meisten Handys und Apps sogar an.

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