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Bizarrer Skandal um Erotik-Plattform OnlyFans: Pornostars wurden auf die Terrorliste gesetzt

Bizarrer Skandal um Erotik-Plattform OnlyFans Pornostars wurden auf die Terrorliste gesetzt
   Lesedauer: 2 Minuten

Eine bekannte Erotik-Größe hat eine Anschuldigung erhoben, die die Sexindustrie in helle Aufregung versetzt. Die Chefin der großen Porno-Gewerkschaft APAG ist der Meinung, dass OnlyFans unter anderem mit korrupten Facebook-Mitarbeitern zusammenarbeitet. Das bedeutet für viele Darstellerinnen und Darsteller einige Nachteile.

Die APAG vertritt derzeit mehr als 1000 Erotik-Darsteller. Die Gewerkschaft setzt sich vor allem für faire Arbeitsbedingungen ein und ist ein wichtiger Ansprechpartner bei Problemen, wie beispielsweise bei gesperrten Instagram-Accounts. Unter anderem hat die New York Post berichtet, dass ein beispielloser Skandal aufgedeckt wurde. Aus diesem Grund wendet sich die Gewerkschaft jetzt an die Öffentlichkeit. Es soll eine Einigung zwischen Angestellten des Facebook Mutterkonzerns Meta und dem Erotik-Portal gegeben haben. Models, die ihren Content auch auf anderen Webseiten anbieten, sollen auf die Terrorliste GIFCT gesetzt werden. Dadurch möchte man die Konkurrenz durch andere wachsende Portale abschütteln.

Für die Produzenten von erotischen Contents hat das Folgen. Durch den Eintrag kommt es zu Shadowbans. Models bemerken zuerst gar nicht, dass sie gesperrt wurden und auch die Freunde können es nicht sehen. Wer einen Shadowban erhalten hat, wird auf sozialen Netzwerken nicht mehr gefunden. Das gilt plattformübergreifend. Für viele Erotik-Models ist besonders Instagram ein wichtiger Kanal für Marketingzwecke.

Alana Evans war wütend, als sie erfuhr, dass die Inhalte ihres Accounts auf der Terrorliste stehen. Als der Traffic in den sozialen Netzwerken zurückging, hatte dies negative Auswirkungen auf ihr Einkommen. Die Präsidentin der Gewerkschaft setzte sich mit anderen Betroffenen in Verbindung und fing an zu recherchieren. Die erfahrene Pornodarstellerin beauftragte eine Anwaltskanzlei, die sich auf Sammelklagen spezialisiert hat.

Meta und OnlyFans weisen die Vorwürfe zurück

Die Sammelklage wurde durch die Anwaltskanzlei bei einem Gericht in Kalifornien inzwischen eingereicht. Die Anwälte gehen davon aus, dass bis zu 21.000 Accounts unrechtmäßig bei Instagram gesperrt wurden. Diese Accounts wurden ohne Vorwarnung als potenzielle Terroristen gebrandmarkt.

Die Chefin der Porno-Gewerkschaft, Alana Evans, sowie ihre Mitstreiter verlangen von Meta einen Einblick in ihre Daten. Dadurch soll überprüft werden, ob die erotischen Inhalte wirklich auf die Terrorliste gesetzt wurden.

Die Plattformen OnlyFans und Meta streiten die Vorwürfe ab. Unabhängig voneinander bestätigten sie, dass sie über das Einreichen der Klage Bescheid wissen. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass explizit der Pornounternehmer Leonid Radvinsky beschuldigt wird. Er soll der Auslöser der Verschwörung sein. Seit 2019 kontrolliert er den Paid-Content-Dienst. Seine Karriere begann mit einer Plattform für Camgirls.

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