***UPDATE*** Gewalt gegen Polizisten – Rückgang der Solidarität

Die Geschehnisse der Silvesternacht in Leipzig-Connewitz sind momentan überall präsent und werden kontrovers diskutiert. Auch wir äußerten uns bereits dazu, allerdings nach dem entsprechend aktuellen Stand, der ja mittlerweile ein etwas anderer ist. Aufgrund dessen, damit es nicht zu allgemeinen Missverständnissen kommt, hier noch einmal der momentane Stand!

Raketen, die auf Polizeibeamte geworfen worden, Steine, Flaschen und ein brennender Einkaufswagen. Laut Polizei wurde mit all diesen Dingen nach Polizisten im Einsatz am Connewitzer Kreuz geworfen, beziehungsweise im Falle des Einkaufswagens geschoben. Das stimmt auch, zumindest wenn man dem Video glauben mag, das die Tathergänge teilweise darstellt. Worüber in diesem Part noch diskutiert wird ist, ob der Einkaufswagen tatsächlich in eine Polizeigruppe geschoben wurde. Da das Geschehen unübersichtlich war, und man durch die Dunkelheit auf dem Video nicht wirklich aus der Entfernung erkennen konnte, wer Beamter und wer Zivilist ist, ist es schwer zu beweisen oder zu widerlegen.

Allen in allem ist die Situation immer noch recht unklar, da Aussage gegen aussage steht, metaphorisch gemeint. In der Silvesternacht hieß es aus Polizeikreisen, ein Beamter hätte im Krankenhaus in die Not-OP gemusst, damit er überhaupt überleben kann. Mittlerweile räumte die Polizei en, dass es sich hierbei um ein Missverständnis handeln würde, dass sie es bedauere, dass die Info so rüberkam. Der betroffene Beamte wurde während der Auseinandersetzung zwar so schwer verletzt, dass er aufgrund des hohen Blutverlustes bewusstlos wurde und an der Ohrmuschel operiert wurde, er schwebte allerdings nicht in Lebensgefahr. Allerdings hätte es leicht dazu kommen können, auch dieser Punkt muss beachtet werden. Laut Polizeiaussagen, ob man ihnen Glauben schenkt oder nicht, sei die Bewusstlosigkeit und der Blutverlust von den autonomen Linken, welche den angriff wohl provoziert haben sollen, in Kauf genommen worden. Ein Kollege des Opfers konnte glücklicherweise einen Rettungswagen rufen und somit schlimmeres verhindern. Ja, die Info mit der Not-OP war nicht korrekt, trotzdem kam es zu einer OP, die nicht hätte sein müssen, wenn sich alle an die gesellschaftlichen regeln halten würden! Das es trotzdem so weit kommen musste, sollte jedem zu denken geben, ob man nun mit der Polizei sympathisiert oder nicht!

Einige Politiker verschiedener Parteien sprachen, mehr oder weniger direkt, von einem organisiertem linksterroristischen Angriff, welcher Parallelen zu der ehemaligen RAF aufweise. Auch wenn diese Aussagen recht drastisch und direkt formuliert sind, geben sie doch Möglichkeiten, die momentane Lage zu hinterfragen. Über solche Aussagen lässt sich streiten, darüber sollte sogar diskutiert werden, und jeder muss und soll sich seine eigene Meinung dazu bilden, aber auf dem Video sieht es nicht nach einer organisierten Tat aus!

In dieser Nacht wurden zwölf Menschen festgenommen, davon acht mittlerweile wieder entlassen, aber auch gegen sie laufen weiterhin Ermittlungen. Gegen vier der Betroffenen wurde Haftbefehl erlassen und die Prozesse beginnen, einer läuft bereits. Der bereits abgewickelte Prozess endete mit sechs Monaten Haft auf Bewährung. Angeklagt wurden die Festgenommenen wegen versuchter, sowie vollendeter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Aufgrund der immernoch nicht komplett klaren Lage wird es in den nächsten Tagen garantiert noch weitere Statements dazu geben, nicht von uns aber man muss das Internet dafür ja nur öffnen. Ebenfalls gilt in Deutschland die Meinungsfreiheit und jeder hat das recht, seine eigene Meinung zu haben und diese auch kundzutun!


Artikel: https://odersomagazin.de/gewalt-gegen-polizisten-rueckgang-der-solidaritaet/

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