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Ahornsirup – das kanadische Gold

Lesedauer: 2 MINUTEN Ahornsirup ist eines der beliebtesten Süßungsmittel der Welt, aber ganz besonders beliebt ist es in seinem Herkunftsland Kanada. Umgekehrt ist Kanada unter anderem auch für das flüssige Gold bekannt.

Ahornsirup – das kanadische Gold

Ahornsirup ist eines der beliebtesten Süßungsmittel der Welt, aber ganz besonders beliebt ist es in seinem Herkunftsland Kanada. Umgekehrt ist Kanada unter anderem auch für das flüssige Gold bekannt. Ahornsirup erkennt man an seinem süßen Geschmack, der dicklichen Konsistenz und seiner goldenen Farbe. In besonders hervorragender Qualität schmeckt er oft ein wenig nach Karamell.

Nutzen kann man den Sirup für nahezu alles, aber gerade auf Pfannkuchen mit Butter macht er sich sehr gut – das ist eines der traditionellsten Essen, das Ahornsirup gebraucht.

Wie wird Ahornsirup hergestellt?

Zur Herstellung von Ahornsirup braucht man zuerst einmal den sogenannten Ahornsaft des Ahornbaums. Der Stamm wird hierzu angezapft und der gewonnene Saft wird anschließend über einem Feuer abgekocht, bis er eindickt und einen Zuckergehalt von etwa 60 % hat. Bei dem Verfahren karamellisiert der Zucker außerdem. Heutzutage funktioniert der Gewinn von Ahornsirup noch immer so, aber der Prozess wurde natürlich etwas automatisiert und verbessert. Nun werden die Ahornbäume oft mit ganzen Pipelines verbunden, durch die der Ahornsaft abfließt und dann abtransportiert und weiter verarbeitet wird. So kann massenhaft Sirup hergestellt werden – die Nachfrage ist inzwischen immerhin unheimlich groß.

Verschiedene Arten von Ahornsirup und Qualitätschecks

Ahornsirup kann immer ein wenig anders aussehen und anders schmecken. Das wird beides verändert, um die Qualität des Süßungsmittels zu überprüfen. Es gibt sogar ein strenges Kategorisierungssystem für den Sirup, das einordnet, wie hochwertig ein bestimmter Sirup ist. Dabei gibt es fünf Qualitätsstufen:

– D: Dies ist die schlechteste Qualitätsstufe und sie beinhaltet den dunkelsten Ahornsirup mit dem strengsten, bittersten Geschmack. Gemessen wird dies übrigens durch die Lichtdurchlässigkeit. Dieser Ahornsirup lässt nur knapp bis zu 25 % des Lichts durch.

– C: Ahornsirup dieser Kategorie ist ähnlich lichtdurchlässig und dunkel wie auf Stufe D, schmeckt aber ein wenig milder.

– B: Auf dieser Stufe ist der Ahornsirup von mittlerer Helligkeit. Der Geschmack ist noch immer sehr stark. Die Lichtdurchlässigkeit liegt aber immerhin bei bis zu 50 %.

– A: Die Farbe ist hell, die Lichtdurchlässigkeit erreicht bis zu 75 %. Dies hier ist der zweitbeste Ahornsirup, und er weist einen milden und sehr aromatischen Geschmack auf, der hochgeschätzt wird. – AA: Der beste Ahornsirup, den es gibt. Die Lichtdurchlässigkeit liegt bei nahezu 100 % und entsprechend hat er eine sehr helle Farbe. Er schmeckt sehr klar und mild und ist entsprechend auch der beliebteste Ahornsirup.

Ist Ahornsirup gesund?

Ahornsirup enthält einen großen Teil an Zucker und ist daher nicht unbedingt gesund, wenn man eine ganze Flasche davon trinken möchte. Es ist wie bei vielen Dingen im Leben: in kleinen Mengen kann es nicht schaden. Im Gegensatz zu purem Zucker hat Ahornsirup nämlich eine ähnliche Wirkung wie Honig. Er wirkt antiseptisch und ist somit zum Beispiel bei Halsschmerzen ein tolles Mittel.

Davon abgesehen hat Ahornsirup auch einige Mineralstoffe und einige wenige Vitamine, aber von beidem bei weitem nicht genug, um deshalb den Sirup in großen Mengen zu sich zu nehmen.

Ahornsirup ist beliebt und vielseitig – gerade von guter Qualität macht er sich fast zu allem gut. Er ist kein medizinisches Wundermittel, aber der gute Geschmack kann einem durchaus den Tag versüßen. Qualitätsahornsirup bekommen Sie zum Beispiel auf Lestresorsderable – einer Seite, die sich auf Produkte aus Kanada/Québec spezialisiert hat.

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