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Greta Thunberg
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Film& TV

“I am Greta”: Die 17-jährige als Blockbuster

Klimastreiks, Schulverweigerung am Freitag und eine Ozeanüberquerung auf einem Segelboot…So kennt man die nun 17 Jahre alte Greta Thunberg. Weltbekannt, mal geliebt und mal gehasst. Und dann sind da wir, diejenigen, die sie auf die Schippe nehmen 🙂 Ach ja, die liebe kleine Greta. Als wir gehört haben, dass sie nun auch einen eigenen Dokumentarfilm bekommt, waren wir nicht sicher, ob wir lachen, oder losprusten sollen.

Naja, jedenfalls ist Greta nun im Kino zu sehen…Ach nee, die sind ja zu, also ein sehr sehr gutes Timing für solch einen Film. Als ich auf dem Weg in die Universitätsbibliothek war und am Kino unserer Stadt ein großes Filmplakat, verziert mit ihrem niedlichen Gesicht, sah bin ich fast ein wenig erschrocken. Nach dem kurzen Schreck ging ich dann kopfschüttelnd weiter.

Als ich dann gelesen habe, worum es in dem Film geht, habe ich mich nach dem Sinn gefragt..Denn ehrlich gesagt vermittelt er augenscheinlich nicht wirklich etwas neues. Im Trailer sieht man Ausschnitte aus ihren Reden, die ich mir alle nach Belieben auf YouTube ansehen kann, und private Einblicke in ihre Familie und das Leben außerhalb der Medien.
Das ist jetzt eine ganz persönliche Einstellung, aber wenn ich sowieso ständig in den Medien bin, will ich dann noch mein restliches Leben vor allen ausbreiten? Just asking…

“I am Greta” – Offizieller Trailer

Greta und der Klimastreik

Mit “Fridays for Future” ist Greta weltberühmt geworden, ab dann hatte sie zumindest was zu sagen. Sie begann alleine, sitzend vorm schwedischen Parlament. Doch zack, sobald die restlichen Jugendlichen ihrer Generation davon Wind bekamen waren sie dabei. In kürzester Zeit wuchs die Bewegung und nannte sich selbst “Fridays for Future”. Jeden Freitag, egal bei welchem Wetter und Klima, schwänzten sie die Schule und gingen auf die Straße.

Doch dann, puff aus dem Nichts, kam Anfang des Jahres die Corona-Pandemie und die Schüler mussten Zuhause bleiben. Seitdem kann man freitags entspannt mit der Bahn (ist ja logisch, was auch sonst) nachhause fahren, ohne von Pappschildern (Pappe ist übrigens auch aus Baum und der muss auch erstmal gefällt werden. Ob Greta das weiß?) zerquetscht zu werden. Die Bahn kommt rechtzeitig und ohne Komplikationen durch die Straßen, wird durch keine Demo blockiert und man hat noch gute Laune, wenn man Zuhause ankommt. Nicht das ich schlechte Laune habe, dass es Fridays for Future gibt, die Ziel an sich sind ja gut (das war ausnahmsweise mal ernst gemeint), aber nicht jeder kann sich freitags freinehmen, viele Menschen müssen arbeiten. Und die wollen dann eben nach einem anstrengenden Tag auch gerne nachhause, dann nervt so eine Demo schon, egal um welche es sich handelt.

Aber was ist jetzt mit dieser Dokumentation?

Wir haben den Film nicht gesehen, so wie sehr viele wahrscheinlich auch, deshalb können wir kein Urteil darüber fällen. Aber wir fragen uns, ob er nötig gewesen ist. Was bringt er der Welt? Ist der Film so, wie ihn der Trailer zeigt? Denn dann gibt es nicht wirklich viel neues. Denn gerade wenn man sich, us welchen Gründen auch immer, mit Greta Thunberg als Person beschäftigt, dann kriegt man ziemlich viel schon mit, was der Film einem vermittelt.


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Mirella
Mirella
November 25, 2020 17:47

Ich weiß noch nicht was ich davon halten sollte. Also von dem Kinofilm haha

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