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Gewaltsamer Tod eines Feuerwehrmannes

Lesedauer: 2 MINUTEN Gewaltsamer Tod eines Feuerwehrmannes – Deutschland, was ist los mit dir!?

Sie retten Menschen, riskieren täglich für die Gesellschaft ihr Leben und opfern sich selbst, damit andere überleben können. Egal ob Polizei, Rettungssanitäter oder Feuerwehrmann. Die Alltagshelden der Gesellschaft, die keine Umhänge tragen.

Sie retten Menschen, riskieren täglich für die Gesellschaft ihr Leben und opfern sich selbst, damit andere überleben können. Egal ob Polizei, Rettungssanitäter oder Feuerwehrmann. Die Alltagshelden der Gesellschaft, die keine Umhänge tragen.
Doch genau sie sind es, die immer wieder Opfer von Gewalt werden. Allein 2018 verzeichnete man 11.704 Fälle und 22.035 Opfer (https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/kleine-anfrage-afd-wirksamkeit-strafschaerfung-angriff-vollstreckungsbeamte/ , 23.07.2019) durch Angriffe auf Rettungskräfte, sowie Polizeibeamte. Am 13.12.2019 kam es zu einem weiteren tödlichen Angriff auf einen Feuerwehrmann in Zivil.

Ein 49-jähriger Feuerwehrmann wollte seinen freien Abend einfach nur mit seiner Frau, sowie einem befreundeten Paar, auf dem Augsburger Weihnachtsmarkt verbringen, doch der Abend endete in einem tödlichen Streit.

Mittlerweile, knapp eine Woche später, wird der Tathergang immer deutlicher. Als Hauptbeweismittel gelten hierbei Videos der Überwachungskameras des Augsburger Könogsplatzes.

Nachdem das Vierergespann den Weihnachtsmarkt verließ, passierten sie eine grölende, alkoholisierte Jugendgruppe. Im Vorbeigehen bat das spätere Opfer die Gruppe, etwas leiser zu sein und auf ihr Umfeld Rücksicht zu nehmen. Die Weihnachtszeit sei eine besinnliche Zeit, keine Zeit des Geschreis und Gegröle. Über diese Ansicht lässt sich streiten, schließlich ist es öffentlicher Raum und in einer Innenstadt ist es immer laut, trotzdem wird der Mann seine Berechtigung haben, warum er die Gruppe auf die Lautstärke hinweist. Fakt ist, er hat rechtens gehandelt!

Statt sich die Worte anzunehmen und darauf ordnungsgemäß zu reagieren, begann die Gruppe, bestehend aus 17 bis 19-jährigen Deutschen mit teilweiser türkischen Staatsbürgerschaft, auf den Mann einzuschlagen. Als der befreundete Mann eingriff, wurde auch auf ihn eingeschlagen, er wurde allerdings „nur“ schwer verletzt. Für den 49-jährigen endete dieser Angriff tödlich. Als später der Rettungswagen ankam, lag er regungslos auf dem Boden, nach mehreren erfolglosen Reanimationsversuchen wurde der Mann für tot erklärt.

Die beiden Frauen kamen zwar körperlich unbeschadet davon, stehen beide jedoch noch unter Schock und sind nicht vernehmungsfähig. Weiterhin bekannt ist, dass das Opfer neben seiner Ehefrau auch noch eine 19-jährige Tochter hinterlässt. Nicht bekannt ist, ob außer dem befreundeten Mann noch weitere Passanten eingriffen. Zu hoffen ist es, Äußerungen gibt es allerdings nicht!

Ein 19-jähriger Mittäter stellte sich noch vor Ort der Polizei, alle anderen sind geflüchtet. Mittlerweile wurden alle sieben Verdächtige identifiziert und sitzen in Untersuchungshaft, wie das Urteil ausfallen wird ist noch völlig unklar. Durch den übermäßigen Einfluss von Alkohol könnten die Täter als unzurechnungsfähig eingestuft werden, sodass das Urteil sehr glimpflich ausfallen könnte, zudem ist ein Großteil der Täter minderjährig.

Deutschlandweit versammelten sich in dieser Woche Feuerwehrmänner um an den verstorbenen Kameraden zu gedenken, um auf das Geschehen aufmerksam zu machen und das Schweigen zu brechen!

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