Connect with us

Hi, what are you looking for?

Behind: Movies

Film vs. Realität – Der spannende Vergleich

Lesedauer: 2 MINUTEN Wäre es doch immer so einfach, wie es uns in Filmen gezeigt wird. Romantik und Beziehungen wären so viel leichter! Doch die Realität ist leider anders und das kriegen wir oft genug zu spüren.

Ach, wenn doch alles nur so schön einfach wäre, wie in Filmen. Wie viel leichter wären Beziehungen oder ein Streit? Doch leider ist die Realität zu 99,99% der Fälle ganz anders als ein schnulziger Hollywood-Streifen. 

Romantische Szenen

Gut, vielleicht fangen wir mit diesem Thema an, denn das ist etwas, dass womöglich allen klar ist! Folgende Situation: Ein “romantisches” Candlelight-Dinner

Film

Candlelight-Dinner über den Dächern der Stadt, er hält sie fest in seinen starken Arm, beugt sich zu ihr und flüstert ihr ein zartes “Ich liebe dich!” Ins Ohr. Danach küssen sie sich

Wie romantisch! Es gibt doch nichts schöneres, als einen total kitschigen Hollywood-Film, in dem sich zwei unsterblich ineinander verlieben. Doch dann! Das Schicksal stellt die beiden auf eine harte Probe, aber welch Wunder: Am Ende wird alles gut und sie leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende, zusammen natürlich!

newsletter odersomagazin

Realität:

Hier heißt es nicht “Candlelight-Dinner”, sondern “Picknick”! Also: Ein Picknick auf dem Dach des Mehrfamilienhauses, mitten in der Großstadt. Die Autos auf der Bundesstraße sind so laut, dass man kaum ein Wort des Anderen versteht! Überall sind Fliegen und Mücken, es ist extrem windig und die Frau hat einen Käfer im Haar, die der Freund jetzt unter ihrem panischen Geschrei entfernen soll! Zur Krönung des, es sollte romantisch werden, Picknicks auf dem Dach ruft ein Nachbar die Polizei, weil man auf dem Dach nicht picknicken darf!

Beziehungen

Naheliegend, dass nach romantischen Szenen die Beziehungen folgen, denn auch die sind in der Realität ganz anders als im Film, wie folgende Situationen zeigen!

Gespräche

Film: “Du bist so attraktiv, smart und nett, aber nicht auf diese langweilig Art!” – “Ach, ich werde ganz rot, dass gleiche gilt natürlich auch für dich, hihi!”

Realität: “Das erinnert mich daran, wie ich mit Rick diese Eiechse gefunden habe!” -”In der Toilette….Ich weiß!”

Partys:

Film: “Die sind alle so langweilig hier, wollen wir uns absetzen?!” – “Ja natürlich mein Liebling!” (Mit einem sehr verführerischen Gesichtsausdruck, jeder weiß, was dann passiert)

Realität: “Deine Freunde sind alle so langweilig, können wir nicht einfach schon gehen?” – “Nein, wir sind doch gerade erst gekommen!”

Streit:

Film: “Unsere kleinen Meinungsverschiedenheiten lassen sich echt leicht überwinden! – “Der Versöhnungssex wird super!”

Realität: “Ich wusste gar nicht, dass ich zu einem Menschen so gemein sein kann, der mir so viel bedeutet. Trotzdem rede ich jetzt drei Tage nicht mit ihm!”

Hacken:

Zu guter letzt, natürlich noch das Hacken! Im Film sitzt der kriminelle Gangster mit einer Sturmhaube vor seinem Monitor, Ales geht blitzschnell, die Schrift auf dem Bildschirm bewegt sich stetig und ist gut lesbar. Nach wenigen Sekunden hat ein Kollege von ihm dann mit seinem Smartphone das Verteidigungsministerium lahmgelegt. 

Was? Hacker tragen gar keine Sturmhauben und ich kann mit meinem Smartphone nicht das Verteidigungsministerium lahmlegen? Natürlich nicht! In der Realität bedarf es tagelanger Vorbereitung, bis man wirklich mit dem Hacken beginnen kann. Die Schrift auf dem Bildschirm ist in Wirklichkeit kaum lesbar und es geht nicht innerhalb weniger Minuten oder gar Sekunden. Würde das Hacken real dargestellt werden, würden die meisten vor lauter Langeweile wegschabten und wären wohl enttäuscht. Und logisch ist auch, dass man mit einem Handy nicht das Ministerium lahmlegen kann, daran sollte man nicht mal denken!


4.7 20 Abstimmen
Artikelbewertung