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Von Facebook zu Meta: Die Gründe für den Imagewechsel des Millionenkonzerns

Die große Änderung wurde am 28. Oktober zum Ende einer virtuellen Konferenz vom Gründer und Chef von Facebook Mark Zuckerberg selbst verkündet. Der neue Name soll Meta sein und bezieht sich direkt auf das geplante Metavers.

   Lesedauer: 3 Minuten

Das unternehmen Facebook plant neue Wege zu gehen und möchte hierfür seinen alten Ruf ablegen. So hat Facebook beschlossen sich umzubenennen in Meta. Damit folgt Facebook dem Beispiel von Twitch und anderen großen Konzernen. Die einzelnen Beweggründe und die Zukunftspläne von Meta sind mit dem geplanten Metavers verbunden, welches die Zukunft der Netzwerke und des digitalen Lebens von uns Usern darstellen soll, nach den Plänen von Meta.

Die plötzliche Entscheidung zum Namenswechsel

Die große Änderung wurde am 28. Oktober zum Ende einer virtuellen Konferenz vom Gründer und Chef von Facebook Mark Zuckerberg selbst verkündet. Der neue Name soll Meta sein und bezieht sich direkt auf das geplante Metavers.

In Zukunft sollen alle Strukturen des Unternehmens unter dem Namen Meta laufen, darunter fallen auch alle eingekauften Strukturen, wie Instagram, WhatsApp und die Oculus Quest 2. Facebook bzw. Meta erhofft sich somit als maßgeblicher Teil des sogenannten Metavers zu fungieren. Das Metavers ist das neueste Projekt des Unternehmens und soll den kompletten Umgang mit der digitalen Welt verändern.

Facebook zu Meta: Die Gründe für den Imagewechsel des Millionenkonzerns

Das Metavers: Die Zukunft der digitalen Welt?

Das Metavers ist ein neues Konzept von Facebook, bei dem alle Aktivitäten, die in der realen Welt möglich sind, nun auch in der digitalen Welt stattfinden sollen. Die Menschen sollen ihre Arbeit und ihre Freizeit im Metavers verbringen. Dies mag nach Zukunfts-Fantasy wie aus dem Film Ready Player One klingen, doch das Unternehmen investiert aktuell Milliarden in das Projekt und auch andere Unternehmen sehen im Metavers die Zukunft und investieren oder kaufen bereits Grundstücke und Markenrechte in der virtuellen Parallelwelt.

Nach den Plänen von Meta, sollen alleine in Europa rund 10.000 Menschen an dem Projekt arbeiten und rund 10 Milliarden Doller investieren. Andere Unternehmen wie Nike, Prada und Gucci haben bereits damit begonnen das Projekt zu unterstützen und in dem virtuellen Land Grundstücke gekauft, um dort digitale Geschäfte zu eröffnen und limitierte Produkte anzubieten. Die Verknappung und damit Wirtschaftlichkeit dieser Produkte wird vermutlich mit dem NFT-System verknüpft werden.

Die Probleme von Facebook sollen der Vergangenheit angehören

Die fortschreitende Technik war wohl nicht der einzige Grund für den Facebook-Chef sein Unternehmen umzustrukturieren und vor allem mit einem neuen Namen ein neues Gesicht zu geben. Die Namensänderung erfolgte recht kurze Zeit nach den neuesten Skandalen von Facebook. Die Whistleblowerin Frances Haugen hat die mittlerweile berühmten Facebook Files gestohlen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In diesen Internen Dokumenten finden sich Aussagen und Konzepte die Aufzeigen wie wenig Rücksicht Facebook auf seine Nutzer nimmt und in welchen Graubereichen des Rechts sie sich bewegen. Es gab bereits eine Anhörung vor einem amerikanischen Kongress zu den Personenbezogenen Daten, die Facebook nutzt und die Nutzung dieser Daten. Der schlechte Ruf, der dadurch entstand und die sinkenden Zahlen von Facebook-Nutzern führten letzten Endes zu einem Einbruch der Aktien des Unternehmers.

Die Hoffnung von Facebook liegt darin, dass mit Meta auch die Verfehlungen des alten Namens vergessen werden. Ob das Unternehmen mit der Umbenennung in Meta wirklich seinen Ruf verbessert und wie sich das Metavers entwickelt werden die nächsten Jahre zeigen.

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