Der Fluch des Jokers

Der Fluch des Jokers!
Superman, Batman, die Avengers….Die Filmwelt ist voll mit Superhelden. Menschen mit Superkräften, die unsere Gesellschaft und die Welt vor den Abgründen des bösen retten. Solche Filme begeistern millionen Menschen weltweit und füllen monatelang alle Kinosäle. Momentanes Gesprächsthema Nr.1 unter Filmkritikern: Der Film, der Menschen in Angst und Schrecken versetzt und Kinosäle leert…Der Joker!

Superman, Batman, die Avengers….Die Filmwelt ist voll mit Superhelden. Menschen mit Superkräften, die unsere Gesellschaft und die Welt vor den Abgründen des bösen retten. Solche Filme begeistern millionen Menschen weltweit und füllen monatelang alle Kinosäle. Momentanes Gesprächsthema Nr.1 unter Filmkritikern: Der Film, der Menschen in Angst und Schrecken versetzt und Kinosäle leert…Der Joker!

Joker: Der wahrscheinlich präsenteste und markanteste Schurke der modernen Filmgeschichte. Er ist der perfekte Widersacher zu den beliebten Superhelden, ein genialer Psychopath und der wohl gefährlichste Clown, den die Welt je gesehen hat.

Doch…glaubt man den Gerüchten, soll die Rolle des Jokers verflucht sein…Ein Jokerfluch?

Gibt es den wirklich?

Was hat es damit auf sich?

Wir haben mal ein bisschen Detektiv gespielt….

Ursprünglich sollte der Joker nur einen notorischen Gegenspieler zu Batman darstellen, in etwa so wie Moriarty für Sherlock Holmes. Jedoch ein Gegenspieler mit Ansprüchen.

Der Joker sollte nicht nur irgendein Durchschnittsgangster sein, sondern ein ganz besonderer Schurke, das Sahnehäubchen auf der Gangsterschokoladentorte.

Das gruslige Grinsen hat er übrigens dem Comicautor Bill Finger zu verdanken, nur so als Nebeninformation.

Ob wirklich ein Fluch über dieser Rolle liegt, das kann keiner sagen. Offensichtlich ist jedoch, dass keiner der Schauspieler eine leichte Zeit während der Dreharbeiten, oder selbst danach noch, hatte. Um diese Behauptung mit Fakten zu untermauern, haben wir uns mal genauer mit den Hintergrundinfos zu den einzelnen Verfilmungen, in chronologisch korrekter Reihenfolge, befasst.

Hier sind unsere Ergebnisse:

Am 25.04.1940 feiert der Joker seine ersten Comicauftritte, 1966 sieht man ihn erstmals als einer der Protagonisten in einer TV-Serie. Sein Darsteller: Cesar Romero. Und mit ihm beginnt der „Jokerfluch“. Wichtig zu wissen ist, dass diese erste Version des Jokers eine Komödie ist, kein Drama und kein Action wie in den nachfolgenden Verfilmungen.

Auch, wenn der Film lustig sein sollte, für Cesar Romero waren die Dreharbeiten für diesen Film eine Qual. Die ganze Zeit hatte er während der Dreharbeiten heftige Kopfschmerzen. Damals lenkte man das auf die vielen Make UP Schichten, die der Schauspieler für seine Rolle als Joker tragen musste. Genauso kurios war, dass er beim Ankleben der berühmten grünen Jokerperücke heftige Migräneanfälle bekam, jeden Tag aufs Neue.

Ist das noch normal, oder der Beginn eines Fluches?

Jack Nicholson

1989 hatte Tim Burton die Idee, der Joker bräuchte eine Neuauflage, gespielt von Jack Nicholson. Der Schauspieler war ein Profi darin, schonungslose Schurken zu spielen. Tim Burtons makaberer Gothik-Stil ließ die Filmatmosphäre noch dunkler und noch düsterer erscheinen und orientiert sich viel mehr an den originalen Comicversion des D.C. Schurken.

Durch diese Mischung aus Düsterkeit und Jack Nicholson halten diesen Film viele D.C-Fans für den besten Jokerfilm.

Auch wenn Nicholson ein absoluter Profi auf diesem Gebiet war und schon einige ähnliche Rollen gespielt hat….Das Spielen dieser Rolle war alles andere als leicht für ihn, er tat sich sehr schwer während der Dreharbeiten. Zudem litt er während seiner Joker-Zeit an Schlaflosigkeit und einem permanenten Gefühl von Unruhe.

Anders als bei Romero blieben diese Symptome jedoch auch nach den Dreharbeiten, woraufhin er das Projekt verließ.

Aus Angst vor der Rolle?

Aus Angst vor einem möglichen Fluch?

Man weiß es nicht, aber als Heath Ledger die Rolle des Jokers in „The dark knight“ annahm, soll er sehr wütend gewesen sein.

Wie man weiß, starb Ledger bevor er den Film über die Kinowände flackern sehen konnte. Als man Nicholson auf dessen Tod ansprach, meiner er, er habe Ledgers gewarnt.

Warnte er ihn davor, dass der Joker einen nicht nur in den Wahnsinn treiben, sondern vermutlich auch töten könne?

Schauen wir uns das mal genauer an…

Heath Ledger

Heath Ledger war der einzige Joker Schauspieler, dem eine wirkliche Tragödie während der Dreharbeiten zu „The dark knight“ passierte, er starb noch bevor der Film im Kino zu sehen war.

Ledger war aber auch der wohl ehrgeizigste und zielstrebigste Joker von allen. Während den Vorbereitungen für die Dreharbeiten, setzte er alles daran, den Joker so realistisch und einzigartig wie nur irgendwie möglich zu inszenieren. Er studierte jedes Material, dass er über den Joker in die Hände bekommen konnte genaustens….Doch all das war ihm nicht genug.

Um seinen eigenen Erwartungen gerecht zu werden, unterzog er sich einem riskanten und gefährlichen psychologischen Training, all das nur um sich ideal vorzubereiten.

Die Folgen? Er schlief maximal zwei Stunden pro Tag, da er wie besessen vom Joker war und alles perfekt machen zu wollen/müssen.

Am Ende ist er regelrecht in das Bewusstsein des Jokers eingedrungen und hat dessen Charakter übernommen….Ein Mann ohne Gewissen und Empathie.

Ein Anzeichen des Fluches?

Im Nachhinein erklärte Heath Ledger die Dreharbeiten zum neuen Jokerfilm als die anstrengendsten seiner bisherigen Karriere, jedoch auch zu denen, die ihm am meisten Spaß gemacht hätten.

Jedoch spürte auch Ledger die Folgen seiner „Besessenheit“, denn nach den Dreharbeiten besuchte er viele verschiedene Ärzte und nahm viele Medikamente. Eine bestimmte Kombination von diesen Medikamenten, welche der Öffentlichkeit nicht bekannt sind, wurde ihm zum Verhängnis.

Man fand ihn ein halbes Jahr vor der Kinopremiere des Films tot in seiner Wohnung. Eine Tragödie, verursacht durch den Joker. Heath Ledger versetzte sich so stark in den Joker hinein, dass dieser sein eigenes Leben beeinflusst und letztendlich zum Tod führte…Ein Fluch?

Es scheint fasst so, als hätte der Joker das Leben jedes Schauspielers auf seine eigene Art zerstört und je mehr man sich in ihn hineinversetzte, umso schlimmer sah es für einen aus.

Jared Leto

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, plauderte Jared Leto gerne über sämtliche Einzelheiten der Dreharbeiten und zum Joker aus, vielleicht war das seine Strategie dem möglichen Fluch zu entkommen. Vielleicht dachte er, dass es ihn nicht trifft wenn er offen darüber redet.

„Suicide Squad“, der Film, in dem Leto den Joker spielte, sorgte für viel Kritik bei dem Publikum. An Leto konnte es nicht liegen, der hat sich gründlich vorbereitet. Aber vielleicht zu gründlich? Seine Leistung musste mindestens so gut sein, wie die seines verstorbenen Vorgängers.

Genau wie Heath Ledger dachte er nicht viel über die Folgen nach, ihm gefiel die skrupellose Art des Schurkens, denn das ermöglicht ihm freie Hand, auch neben dem Dreh. Leto verbrachte viel Zeit alleine, um sich ideal auf seine Rolle vorbereiten zu können und sich in seine Rolle hineindenken zu können.

Doch auch bei ihm scheint der „Fluch“ angekommen zu sein. Während der Dreharbeiten erhielten seine Kollegen immer wieder makabere und äußerst skurrile Geschenke von ihm, von Pistolenkugeln bis hin zu lebenden Ratten war alles dabei.

Leto meinte, die Rolle des Jokers erfordert ein komplettes Eintauchen in dies Materie , außerdem sei Joker gar kein so schlechter Kerl.

Eigentlich ein harmloser Fall, aber ganz uninteressant ist er jetzt auch nicht. Denn ein Fluch mus ja nicht immer gleich ausfallen 😉

Joaquin Phoenix

Der neuste Jokerfilm unterscheidet sich von jedem einzelnen seiner Vorgänger.

1. Es ist absolut kein Superheldenfilm, noch nicht einmal ein Teil des DC-Animated-Universe

2. Erstmals steht der Joker in der alleinigen Hauptrolle

Auch das Filmgenre ist etwas ganz besonderes. Der Joker ist ein Psychothriller mit allem drum und dran, nicht zu unterschätzen!

Ebenfalls bietet dieser Film viel mehr psychologische Tiefe als alle anderen Jokerfilme, vielleicht auch, weil der Hauptdarsteller ganz anders an seine Rolle herangegangen ist, als seine Vorgänger.

Phoenix gab offen zu, dass seine Figur ihm Angst mache. Zudem habe er beim ersten Einlesen eine Mischung aus Mitleid und Ekel für den Joker empfunden, was ihm aber bei der Einarbeitung half.

Phoenix wollt eine bewusste Abgrenzung zu den Jokern der vergangenen Filme schaffen, einen kompletten Kontrast. Er wollte mit seiner Inszenierung verhindern, dass sich das Publikum mit dem Protagonisten identifizieren kann.

Wie eben schon genannt, seine Herangehensweise ist eine völlig andere als vorher. Statt sich mit dem Joker zu befassen, las Phoenix Bücher über politische Morde, um so die Mörder besser zu verstehen.

Was ist das markante am Joker? Das Lachen!

Um das perfekte Lachen zu entwickeln, schaute Phoenix sich Videos von Menschen mit krankhaften Lachstörungen an und verbrachte mehrere qualvolle Monate damit, sich das perfekte Lachen anzueignen.

Aber kann man wirklich von einem Fluch sprechen? Oder sind es alles nur blöde Zufälle?

Das muss jeder für sich selbst wissen. In jedem Fall jedoch ist es seltsam und sehr außergewöhnlich!

4 thoughts on “Der Fluch des Jokers

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