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Der Fall: “Yo Oli.” Wenn das KARMA zurückschlägt.

Lesedauer: 2 MINUTEN Wen man als Star zu viel Macht hat, kann es passieren das man diese ausnutzt.

Wenn man als Star zu viel Macht hat, kann es passieren das man diese ausnutzt. Menschen zu etwas bewegen, was sie sonst nie machen würden. Macht ist im Fall von Yo Oli ganz weit oben. Er nutzte seine Reichweite in den sozialen Medien aus, um sich an Minderjährigen zu bereichern. 2015 erschien sein erstes Video, welches er auf „Yo Oli“ veröffentlicht hatte.

Seit mehreren Jahren veröffentlichte er einige umstrittene Videos. In einigen Videos sah man ihn, wie er Mädchen festhielt und sie bedrängte ihn zu Küssen. Mit Aussagen wie: „Sie kommen von alleine“ produzierte er seinen eigenen Rap. Sein Kanal begeisterte vor allem die jüngeren Zuschauer. Über 300.000 Abonnenten sahnte er ab. Doch wo sahnte er noch überall ab?

Junus W. so heißt er mit bürgerlichen Namen, auch als Yo Oli im Internet bekannt. Im Netz wirbelt er grade heftig YouTube und sogar die klatsch und Tratsch Medien auf. Der Fall: Yo Oli ist in letzter Zeit in aller Munde. Einen Durchblick hat man nicht wirklich und die Beweislage im Internet sieht auch eher mau aus. Was nun?

Seit dem 27. November 2019 läuft der Prozess von Yo Oli. Er soll Mädchen im Alter von 13, 14 und 16 Jahren unter einem Vorwand in sein Auto gelockt haben. Hierbei geht man davon aus, dass er seine Reichweite auf YouTube und Instagram ausnutzte und den Mädchen versprach, dass er sie im Netz bekannt machen würde. Die Mädchen hofften alle auf ein gemeinsamen Videodreh mit ihm.

Laut einigen Aussagen nutzte Junus W. einige Mietwagen, um seine Taten zu begehen. Diese Autos, stattete er mit einer Matratze aus, worauf er dann die Mädchen sexuell missbraucht haben soll. Meist fuhr er zu entlegenen Parkplätzen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Insgesamt werden ihn fünf mutmaßliche Taten in der Zeit vom Februar bis Juni 2019 zur Last gelegt.

Die Anklage des 25- jährigen aus Berlin lautet auf sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Freiheitsberaubung sowie Körperverletzung.

Am 19. Juni wurde Junus W. bereits festgenommen doch schon ein Monat später ließ man ihn wieder frei unter einigen Auflagen, sich von sozialen Medien fernzuhalten. Doch er verstieß gegen diese Auflagen und seitdem befindet er sich, seit 13. August 2019 wieder in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind 8 Verhandlungstage bis zum 20. Dezember geplant. Zum Schutze der Jugendlichen und Minderjährigen schloss man die Öffentlichkeit vorerst aus.


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